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sinfonieorchester Aachen

Das sinfonieorchester Aachengehört zu den ältesten städtischen Orchestern der Bundesrepublik. Seit der Spielzeit 2002/2003 steht es unter der Leitung des viel gelobten Generalmusikdirektors Marcus Bosch .

http://www.sinfonieorchester-aachen.de/
Aachener Kammerchor www.aachener-kammerchor.de
Jonas Alber

Jonas Alber studierte Violine und Dirigieren in Freiburg und schloss das Dirigierstudium in Wien ab. Der Stipendiat der Herbert von Karajan-Stiftung wurde 1997 als Erster Kapellmeister an das Staatstheater Braunschweig engagiert und ein Jahr später an dasselbe Haus zum Generalmusikdirektor berufen. Hier dirigierte Alber nahezu das gesamte sinfonische Repertoire, zudem erweiterte er die Konzertprogramme um zahlreiche Erstaufführungen. Als Gastdirigent leitete er Konzerte renommierter Orchester, wie etwa des WDR-Sinfonieorchesters Köln, der Dresdner Philharmoniker oder des Tonkünstlerorchesters Wien.
https://www.jonasalber.com/
Amaryllis Quartett

Gustav Frielinghaus * Violine
Lena Wirth * Violine
Lena Eckels * Viola
Yves Sandoz * Violoncello

http://www.amaryllis-quartett.com
Frieder Anders Gesang

http://www.lieder-abende.de/
CAPELLA ANGELICA Seit dem Jahr 2002 begleitet das Vokalensemble Capella Angelica die Lautten Compagney. Stilkundige und im Umgang mit Alter Musik erfahrene Sängerinnen und Sänger haben sich in der Capella Angelica zum Ensemblegesang zusammengefunden. Die erfolgreiche gemeinsame Arbeit begann mit Konzertprogrammen, in denen Werke von Heinrich Schütz, Giovanni Gabrieli und Dietrich Buxtehude den Schwerpunkt bildeten. Ein Crossoverprojekt mit Spirituals und englischer Barockmusik verband Musik der Alten und der Neuen Welt. Mitglieder der Capella Angelica wirkten auch bei verschiedenen szenischen Produktionen der Lautten Compagney mit.
Teodoro Anzellotti

Akkordeon

wurde 1959 in Candela, Italien, geboren. Er studierte an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Trossingen bei Jürgen Habermann und Hugo Noth. Teodoro Anzellotti ist Gewinner verschiedener internationaler Akkordeonwettbewerbe. Solistisch ist er weltweit bei großen Festivals aufgetreten und Solopartner vieler Orchester. Als Kammermusikpartner spielt er in vielen wechselnden Formationen. Er engagiert sich besonders für die zeitgenössische Musik: Als Akkordeonist des Ensemble Modern und in direkter Zusammenarbeit mit den Komponisten brachte er über 300 Werke u. a. von L. Berio, V. Globokar, T. Hosokawa, M. Kagel, W. Rihm, D. Schnebel, S. Sciarrino und H. Zender zur Uraufführung. Teodoro Anzellotti unterrichtet seit 1987 an der Hochschule der Künste Bern und seit 2002 auch an der Musikhochschule Freiburg i. Br.

http://www.anzellotti.de/
L`Art pour L` Art

Das Ensemble L'ART POUR L'ART wurde 1983 von Matthias Kaul (Schlagzeug), Astrid Schmeling (Flöte) und Michael Schröder (Gitarre) gegründet. L'ART POUR L'ART, dessen Besetzung sich im Bedarfsfalle aus einem festen Musikerkreis erweitert, bereichert als musikalische Ideenfabrik die Gegenwartskunst. Dazu zählen seine weltweite Konzerttätigkeit, die Zusammenarbeit mit renommierten Komponisten in Ur- und Erstaufführungen, die Entdeckung junger Komponisten, inszenierte Konzerte, Improvisations-Workshops, Outdoor-Projekte, die Leitung der Kinderkomponistenklassen Winsen/Luhe und Schreyahn und immer wieder hochgelobte CD-Einspielungen und Rundfunkproduktionen im In- und Ausland.

http://www.lartpourlart.de/
bärmann trio

Sven van der Kuip * Klarinette
Ulrich Büsing * Bassetthorn, Baßklarinette
John-Noel Attard * Klavier

Das bärmann trio konzertiert seit 1993 und wird von der internationalen Fachpresse zu den profiliertesten Klarinettentrios gezählt. Es präsentierte sich mit „Kammermusik nicht alltäglichen Inhalts“ bei zahlreichen Festivals wie z.B. dem „Budapester Frühlingsfestival“, dem „Heidelberger Kammermusikfestival“ und den „Europäischen Festwochen Passau“. Für das bärmann trio wurde eine Vielzahl von neuen Werken komponiert. Seine Auftritte wurden u.a. vom Ungarischen Rundfunk, dem Polnischen Rundfunk und dem Hessischen Rundfunk dokumentiert.

www.baermann-trio.de
Katharina Bäuml www.capella-de-la-torre.de
Bassorum vox

Seung-Yeon Lee • direction • baroque violoncello
Se-Hee Kim • baroque violoncello
Fernando Reyes Ferrón • baroque guitar, theorbo
Mami Kurumada • harpsichord

www.bassorumvox.com
Axel Bauni

Klavier

Axel Bauni wurde in Ludwigshafen am Rhein geboren und hat an der Musikhochschule Mannheim/ Heidelberg und an der Hochschule der Künste Berlin studiert. Seine stärksten Anregungen erhielt er in Liedinterpretations-Kursen bei Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann. Er genießt heute als Pianist und Liedinterpret internationales Ansehen, wobei sein besonderes Interesse dem Lied des 20. Jahrhunderts gilt. Axel Bauni trat als Klavierpartner von Sängerinnen und Sängern wie Juliane Banse, Claudia Barainsky, Stella Doufexis, Mojca Erdmann, Christine Schäfer, Doris Soffel, Iris Vermillion, Dietrich Henschel, Thomas Quasthoff und Yaron Windmüller auf. Mit seinem Repertoire setzte er wichtige Schwerpunkte bei den Berliner Festwochen, dem Stavanger Musikfestival, den Traunsteiner Sommerkonzerten und dem Kissinger Sommer und gab Liederabende in Europa, den USA und Südamerika. Seit 2004 ist er verantwortlich für die alljährlich stattfindende Reichenhaller Liederwerkstatt beim Festival Alpenklassik, die sich auch durch zahlreiche Uraufführungen schwerpunktmäßig dem zeitgenössischen Lied widmet. 2003 als Nachfolger von Aribert Reimann zum Professor für das „Zeitgenössische Lied“ an die Universität der Künste Berlin berufen, gründete er das Liedforum Berlin.
Bennewitz Quartet

Jiří Němeček * Violine
Štěpán Ježek * Violine
Jiří Pinkas * Viola
Štěpán Doležal * Violoncello

Schon bald nach seiner Gründung im Jahre 1998 an der Musikakademie Prag hat das Bennewitz Quartett großes Ansehen erlangt und schnell seinen festen Platz unter den hervorragenden Kammermusikensembles im tschechischen Musikleben gefunden. Zunächst perfektionierten die Mitglieder ihr Zusammenspiel unter der Leitung von Prof. Rainer Schmidt (Hagen Quartett) ; danach wechselte das Ensemble nach Basel, um dort bei Prof. Walter Levin (LaSalle Quartett) an der Musikakademie zu studieren. Das Bennewitz Quartett wurde bereits mit vielen Preisen in der Tschechischen Republik und im Ausland ausgezeichnet. 2001 bekam es den ersten Preis der Bohuslav Martinu-Stiftung in Prag, 2004 wurde es ausgewählt für den Laureate-Preis der Tschechischen Kammermusik Gesellschaft. Im selben Jahr gewann das Ensemble den National Presentation Concerts- Wettbewerb in Amsterdam und zwei weitere Preise beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD München. 2005 gewann das Bennewitz Quartet die Goldmedaille bei der International Chamber Music Competition in Osaka (Japan). Im Mai 2006 bekam das Ensemble den ersten Preis beim Concours Européen de Musique de Chambre in Paris und im Oktober einen weiteren ersten Preis beim internationalen Wettbewerb Verfemte Musik in Schwerin. Das Bennewitz Quartett spielt regelmäßig auf verschieden internationalen Musikfestivals wie dem Rheingau Festival, dem Luzern Festival (Schweiz); dem Orlando Festival (Niederlande) oder dem Prager Frühling.

http://www.bennewitzquartet.com
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin www.rsb-online.de
Rundfunkchor Berlin

Am 1. Mai 1925 wurde der Rundfunkchor Berlin gegründet. Seither verging kaum ein Tag, an dem er nicht auf einem der Berliner Rundfunksender zu hören ist. Neben einer regen Konzerttätigkeit erscheinen auch regelmäßig von der internationalen Presse hoch gelobte und prämierte Aufnahmen auf CD. Seit 2001 ist Simon Halsey Chefdirigent des Rundfunkchores Berlin.

http://www.rundfunkchor-berlin.de/
Hörner der Berliner Philharmoniker Stefan de Leval Jezierski
Fergus McWilliam
Klaus Wallendorf
Sarah Willis

www.berliner-philharmoniker.de/
Avis Berry

Gesang

Avis Berry wurde in Clearwater (Florida) geboren und studierte an der Florida State University in Tallahassee. Tourneen führten sie durch weite Teile der USA, nach Europa und Asien. Sie stand gemeinsam mit Dave Brubeck, Bobby McFerrin und Robert Shaw auf der Bühne und gab Solokonzerte mit dem Tallahassee Community Choir und dem Florida State Chamber Choir.
Holger Blüder

Holger Blüder erhielt seine pianistische Ausbildung an den Musikhochschulen Düsseldorf und Würzburg. Neben seiner solistischen und kammermusikalischen Konzerttätigkeit hat er sich besonders dem Unterrichten, u.a. als Lehrbeauftragter der Würzburger Musikhochschule. Im Duo mit der Bratschistin Daniela Kohnen tritt er seit Jahren in zahlreichen Konzerten auf.
Marcus Bosch

Generalmusikdirektor der Stadt Aachen
Chefdirigent und künstlerischer Leiter kammerphilharmonie graubünden (CH)
Musikalischer Leiter Chor und Orchester vocapella
Künstlerischer Leiter der Schloßoper Haldenstein

http://www.marcus-bosch.de/
Staatsorchester Braunschweig Das Staatsorchester Braunschweig gehört zu den ältesten Kulturorchestern der Welt. Hervorgegangen ist es aus der 1587 gegründeten Hofkapelle des Herzogs Julius zu Braunschweig/Wolfenbüttel. Die Entwicklung zu einem modernen Opern- und Sinfonieorchester lässt sich anhand seines historischen Werdeganges nachvollziehen, der verbunden ist mit Namen wie Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Karl Heinrich Graun, Louis Spohr, Felix Mendelssohn Bartholdy, Hector Berlioz, Franz Liszt oder Richard Strauss, die als Kapellmeister oder Dirigenten eigener Werke in Braunschweig wirkten.
Aus der Herzoglichen Hofkapelle wurde 1918 das Orchester des Braunschweigischen Landestheaters und nach dem 2. Weltkrieg schließlich das Staatsorchester Braunschweig. Neben der Mitwirkung bei Opernaufführungen hat das Orchester eine wichtige Aufgabe im Konzertbereich. Die Reihe der zehn Sinfoniekonzerte in der Stadthalle mit jährlich über 40.000 Besuchern ist in Niedersachsen ohne Konkurrenz. Sonderkonzerte und eine Kammermusikreihe der Mitglieder des Staatsorchesters komplettieren das Konzertangebot in Braunschweig.
Unter der Leitung von Stefan Soltesz, der 1988 Nachfolger des langjährigen Generalmusikdirektors Heribert Esser wurde, begann das Orchester mit der Aufnahme und Produktion von Tonträgern.
1998 wurde Jonas Alber mit 29 Jahren jüngster Generalmusikdirektor des Staatstheaters und Chefdirigent des Orchesters.

http://www.staatsorchesterbraunschweig.de/
Capella de la Torre

Katharina Bäuml • Schalmei, Pommer, Dulzian
Birgit Bahr • Pommer, Dulzian, Flöte
Detlef Reimers • Posaune
Annette Hils • Bassdulzian, Flöte

Die Capella de la Torre versammelt Musiker, die sich als Spezialisten für historische Aufführungspraxis einen Namen gemacht haben. Die reiche und noch immer viel zu wenig beachtete Musik aus Mittelalter und Renaissance mit professionellem Anspruch zur Aufführung zu bringen und damit wieder direkt erfahrbar zu machen, bildet den Leitgedanken des Ensembles. Der Name „de la Torre“ ist auf zweierlei Weise zu verstehen: Die Gruppe widmet sich im Besonderen der Musik für historische Blasinstrumente wie Schalmei, Pommer, Dulzian, Posaune und Zink, zeitgenössisch als „Capella Alta“ bekannt. Anfang des 16. Jahrhunderts komponierte der Spanier Francisco de la Torre das wohl berühmteste Stück für eine solche Besetzung, seine „Danza Alta“. Neben dieser Hommage an den Komponisten ist der Name aber auch ganz wörtlich zu verstehen: „De la Torre“ bedeutet „vom Turme“. Bläsergruppen, in Spanien Ministriles genannt, musizierten häufig von Türmen oder Balkonen herab bei Festen und anderen offiziellen Veranstaltungen. So gibt es bis heute in vielen Städten die „Torres de los Ministriles“. Capella de la Torre pflegt jedoch nicht nur die spanische Musik, sondern widmet sich den in ganz Europa verbreiteten „Hauts Instruments“, also den „lauten Instrumenten“. Programm ist die Wiederbelebung der musikalischen Tradition von Ministriles, Piffari und Stadtpfeiffern. Die Besetzung des Ensembles vorwiegend mit historischen Doppelrohrblattinstrumenten ist eine in der heutigen Musikszene wenig gepflegte Praxis, die esonders in Deutschland als Rarität betrachtet werden kann.

www.capella-de-la-torre.de
Max Emanuel Cencic

Countertenor

Max Emanuel Cencic sang bis 1997 als Sopranist erfolgreich Liederabende und Opernrollen in Japan, Amerika und Europa. 2001 wechselte er das Stimmfach und singt seither als Countertenor. In Basel gestaltete er den Nerone in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea unter der Leitung von Conrad Junghänel, wofür er vom Magazin „Opernwelt“ zum Nachwuchssänger des Jahres 2003 gekürt wurde. In Vivaldis wiederentdeckter Serenata Andromeda Liberata sang er den Perseo – unter anderem in London (Barbican Center), Rotterdam (De Doelen), Boston (Jordan Hall), Venedig (Teatro Ridotto), Amsterdam (Concertgebouw) sowie in Japan. Mit der Rolle des Perseo gab Cencic zudem sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall. In der Händel-Oper Fernando war er 2005 unter der Leitung von Alan Curtis in Lissabon (Teatro Sao Carlos), St. Gallen und bei Gian Carlo Menottis Festival Dei due Mondi in Spoleto zu hören. In Halle sang Max Emanuel Cencic den Altus in Händels Oratorium Saul den Roberto in Griselda beim Festival Ambronay. Derzeit arbeitet der Künstler u.a. mit den Dirigenten Alan Curtis, Andrea Marcon, Christoph Rousset, Michael Hofstetter, Diego Fasolis, Eduardo Lopez Banzo, William Christie und Jean Christoph Spinosi. Max Emanuel Cencic hat mehrere Solo–CDs aufgenommen. „Cantata d’amore“ wurde mit dem «Recommande par classica» ausgezeichnet. Im Dezember 2006 gab Cencic sein vielumjubeltes Rollendebüt als Prinz Orlovsky in Die Fledermaus im Theatre du Capitole in Toulouse und im März 2007 sang er den Tolomeo in Händels Giulio Cesare an der Opera Carlo Felice in Genua mit großem Erfolg.

http://www.cencic.net/
Paulus Christmann

Paulus Christmann, 1971 in Bad Soden (Taunus) geboren, erhielt früh eine umfassende musikalische Ausbildung mit Klavier-, Orgel-, Violin- und Gesangsunterricht. Es folgten Dirigier- und Gesangsstudien an der Musikhochschule Köln und der Universität Mainz. Als Dirigent besuchte er Meisterkurse u.a. bei Helmuth Rilling und Sergiu Celibidache und wurde mit verschiedenen Preisen, etwa dem Preis des Deutschen Hochschulwettbewerbs 1996 oder dem Kulturpreis der Stadt Kelkheim, ausgezeichnet. Als Gastdirigent trat er mit bekannten Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig auf, durch zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen und durch internationale Konzerttourneen wurde er in den letzten Jahren einem breiteren Publikum bekannt.
Deutsches Horn Ensemble www.deutsches-hornensemble.de
William Dongois

Zink

http://www.le-concert-brise.com/dir_en.htm
Stella Doufexis

Mezzo-Sopran

Die deutsch-griechische Mezzosopranistin Stella Doufexis studierte bei Prof. Ingrid Figur, Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann in Berlin, und bei Anna Reynolds. Zahlreiche Engagements führten sie u.a. an das Théâtre de la Monnaie nach Brüssel, an die Deutsche Staatsoper Berlin und das Gran Teatro del Liceu in Barcelona. Bei den Salzburger Festspielen überzeugte sie in Verdis Falstaff als Meg Page unter der Leitung von Claudio Abbado sowie Lorin Maazel . An der Bayerischen Staatsoper in München konnte man die Sängerin in den Neuproduktionen von Les Troyens (Berlioz) mit Zubin Mehta und dem Schlauen Füchslein (Janácek) mit Jun Märkl erleben. Besondere Anerkennung brachte ihr das kurzfristige Einspringen als Dorabella in der von Simon Rattle geleiteten konzertanten Aufführung von Così fan tutte mit den Berliner Philharmonikern im 2004. Seit Herbst desselben Jahres ist Stella Doufexis festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin (Cherubino, Dorabella und dem Oktavian). Als renommierte Liedsängerin war Stella Doufexis bei den Festivals von Luzern und Berlin, der Schu- bertiade Hohenems, dem Klavier-Festival Ruhr, dem Aldeburgh Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie dem Jerusalem Chamber Music Festival zu erleben und trat weiterhin mit Liederabenden in Europa auf. Im Konzertfach sang Stella Doufexis mit allen wichtigen Rundfunkorchestern Deutschlands (Berliner Philharmonikern, BBC Symphony Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra, Ensemble Intercontemporain, Orchestre de Paris, London Symphony Orchestra und Bachakademie Stuttgart). Ihre Arbeit mit namhaften Dirigenten wie Haitink, Mehta, Bychkov, Nagano, Masur, Norrington, Hogwood, Slatkin, Saraste, Eschenbach und Claudio Abbado führte sie u.a. zu den BBC Proms, den Berliner Festwochen, dem Beethovenfest Bonn, zum Festival in Athen, den Salzburger Festspielen und den Händelfestspielen Halle. Stella Doufexis lebt mit ihrem Mann Christian Jost in Berlin.
Trio Echnaton Wolfram Brandl * Violine
Sebastian Krunnies * Viola
Frank-Michael Guthmann * Violoncello

Das Trio Echnaton wurde 1995 in Karlsruhe gegründet. 1997-2000 wurde es durch die Ensembleförderung der Stiftung Villa Musica unterstützt. 1998 gewann das Trio den deutschen Musikwettbewerb in Bonn, 1999 eine Auszeichnung beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Kuhmo (Finnland), den ersten Preis beim internationalen Joseph Joachim-Kammermusikwettbewerb in Weimar und den Prix Regio der Kultur-Fördergemeinschaft der Europäischen Wirtschaft. 2002 folgte der Allianz-Preis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Konzerttourneen führten das Ensemble nach ganz Europa, China und Korea; es wird regelmäßig zu bekannten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival oder dem Schleswig Holstein Musikfestival eingeladen. Auf zahlreichen CD-Produktion ist die Arbeit des seit 2002 in seiner heutigen Formation musizierenden Ensembles dokumentiert.
Gabriel Feltz

Gabriel Feltz, 1971 in Berlin geboren, ist seit Saison 2004/2005 Chefdirigent der Stuttgarter Philharmoniker. Ab September 2008 wird er außerdem für zwei Spielzeiten als Principal Guest Conductor am Theater Basel/Schweiz tätig sein. Von 2001 bis 2005 war er Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters und des Theaters Altenburg-Gera. Gabriel Feltz studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin und schloss 1994 sein Studium in den Fächern Dirigieren und Klavier ab. Danach war er Assistent bei Gerd Albrecht an der Hamburgischen Staatsoper. Erste Engagements führten ihn anschließend an die Städtischen Bühnen Lübeck (1995-1997) und an das Bremer Theater (1997-2000). 1993 gewann Gabriel Feltz den 1. Preis des 4. Berliner Dirigentenkurses der Ferenc-Friscay-Gesellschaft. 1996 wurde er als einer von zwei "Conducting Fellows" des Tanglewood Music Center ausgewählt und trat dort in gemeinsamen Konzerten mit Seiji Ozawa und Bernard Haitink auf. 1997 war er Finalist des Bonner Dirigentenwettbewerbes und dirigierte das Abschlusskonzert des Beethovenfestes. 1999 wurde Gabriel Feltz Preisträger des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates. Gabriel Feltz dirigierte so bedeutende Orchester wie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks München im Rahmen des Internationalen ARD-Wettbewerbes München 2003, das Bayerische Staatsorchester, das Gürzenich-Orchester Köln, die Rundfunk- Sinfonieorchester in Berlin, Köln und Leipzig, das Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchester, die Staatskapelle Weimar, die Essener Philharmoniker, das Konzerthausorchester Berlin, das Beethoven Orchester Bonn, die Bremer Philharmoniker, die Dresdner Philharmonie, die Bamberger Symphoniker sowie das Orchester der Flämischen Oper Antwerpen. 2000/2001 leitete Gabriel Feltz am Bremer Theater die Neuproduktion von Luigi Nonos "Intolleranza" in der Regie von Johann Kresnik. An der Bayerischen Staatsoper München debütierte er im März 1999 mit einer Balletturaufführung und ist seitdem dort regelmäßig Gast. Im Oktober 2004 gab Gabriel Feltz sein erfolgreiches Debüt mit der Staatskapelle Dresden in der Semperoper. In der Saison 2005/2006 folgte er u.a. Einladungen zu Konzerten mit dem Nationaltheater- Orchester Mannheim. 2006/2007 gab Gabriel Feltz u. a. Konzerte mit dem Radio Sinfonie-Orchester Wien, dem Berner Symphonie-Orchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken sowie dem KBS Symphony Orchestra Seoul. In der Saison 2008/2009 leitet er die Wiederaufnahme der Oper „Caligula“ von Detlef Glanert an der Oper Frankfurt/ Main. Im Oktober 2009 gibt Gabriel Feltz sein Debüt beim Gewandhausorchester Leipzig. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen von Opernund Konzertliteratur bezeugen Gabriel Feltz’ Interesse an neuer Musik.
Friedhelm Flamme Orgel

Friedhelm Flamme studierte an der Musikhochschule Detmold Orgel bei Gerhard Weinberger und Dirigieren bei Alexander Wagner und Karlheinz Bloemeke sowie Theologie an der Universität Paderborn. Er erwarb das Kirchenmusik-A-Examen und legte das Konzertexamen im Fach Orgel mit Auszeichnung ab. Seit 1991 ist er Kirchenmusikdirektor in Göttingen und nimmt einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Detmold wahr. Neben Rundfunk- und CD-Aufnahmen führten ihn Konzertreisen bisher in vielen Länder Europas, in die USA und nach Hong Kong.
Reinhold Friedrich

Trompete

Reinhold Friedrich, geboren im badischen Weingarten, studierte an der Musikhochschule Karlsruhe, wo er heute als Professor tätig ist. Seit seinem Erfolg beim ARD Wettbewerb im Jahr 1986 ist er auf allen wichtigen nationalen und internationalen Podien der Welt zu Gast. Er konzertiert als Solist mit Ensembles wie den Berliner Barock-Solisten, dem Kammerorchester Basel, dem Wiener und Zürcher Kammerorchester; außerdem mit den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem NDR Sinfonieorchester. Dabei spielte er unter der Leitung von Claudio Abbado, Semyon Bychkov, Paolo Carignani, Dennis Russell Davies, Peter Eötvös, Paul Goodwin, Christopher Hogwood, Eliahu Inbal, Krystjan und Neeme Järvi, Ingo Metzmacher und Hans Zender. Ständige musikalische Partner sind Robyn Schulkowsky (Perkussion), Thomas Duis (Klavier), Martin Lücker (Orgel), Albrecht Mayer (Oboe), Thomas Quasthoff (Bass) und Ruth Ziesak (Sopran). Ein Hauptanliegen von Reinhold Friedrich ist die Aufführung von Werken zeitgenössischer Komponisten wie Benedict Mason, Johannes Caspar Walther, Rebecca Saunders, Herbert Willi, ebenso wie Hans Werner Henze, Peter Maxwell Davies und Wolfgang Rihm. In der Saison 2006/ 2007 war Reinhold Friedrich bereits als Solist der Wiener Symphoniker und der Tschechischen Philharmonie mit dem Trompetenkonzert von Herbert Willi zu erleben und konzertierte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam (Wolfgang Rihms Marsyas). Mit dem BBC Symphony Orchestra London präsentierte er beim Lucerne Festival das Trompetenkonzert Aerial von Heinz Karl Gruber unter der Leitung des Komponisten selbst und mit dem Zürcher Kammerorchester spielte er eine Reihe von Konzerten mit Werken von Bach und Leopold Mozart.

http://www.reinhold-friedrich.de/
Christoph Genz Tenor
Matthias Gerchen

Bass

Matthias Gerchen wurde in Bremen geboren und begann während seiner Tätigkeit als Arzt mit der Gesangsausbildung bei Prof. Carl-Heinz Müller in Hannover. Es folgten Studien bei Christoph Stephinger und seit vielen Jahren bei Margreet Honig, Amsterdam, ergänzt durch Meisterkurse u. a. bei Ingrid Bjoner, Jessica Cash, Elio Battaglia und Josef Metternich. Mit seinem vielseitigen Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne ist Matthias Gerchen ein weithin gefragter Konzertinterpret. Auf der Opernbühne trat er in Werken von Cavalli, Mozart und Rossini auf, zuletzt in der Titelrolle in Reinhard Keisers „Ulysse“ am Staatstheater Braunschweig. Auch als Liedsänger ist er häufig zu hören; hier gilt sein Interesse insbesondere der Spätromantik. Matthias Gerchen war Gast bei zahlreichen internationalen Festivals und unterrichtet in Hannover und Bremen. Von 1997-2001 war er Gastprofessor an der Escola das Artes in Porto / Portugal.
Stella Goldberg Klavier

http://www.lieder-abende.de/
Mattias Gräff-Schestag

Klavier

www.graeff-schestag.de
kammerphilharmonie graubünden www.kammerphilharmonie.ch
Händelfestspielorchester Halle www.haendelfestspielorchester.de
Simon Halsey Simon Halsey wurde 1958 in London geboren. Er besuchte traditionsreiche englische Chorschulen (New College, Oxford; King’s College, Cambridge) und wurde nach kurzem Dirigier-Studium am Royal College of Music mit 22 Jahren Musikdirektor der University of Warwick. Seine vielfältigen Aktivitäten fielen Simon Rattle auf, der ihn einlud, die Leitung des City of Birmingham Symphony Orchestra Chorus zu übernehmen. In Birmingham gründete Halsey drei weitere Chöre sowie die City of Birmingham Touring Opera und engagierte sich in der Jugend- und Erziehungsarbeit. Die University of Central England, Birmingham, verlieh ihm in Anerkennung seiner Verdienste um das Musikleben der Stadt im Juni 2000 den Titel eines Doktors ehrenhalber. Daneben übernimmt Halsey Dirigate auf der ganzen Welt. Von 1989 bis 1994 war er Künstlerischer Leiter des Salisbury-Festivals; er war Chordirektor der Vlaamse Opera in Antwerpen, Gastdirigent des Niederländischen Rundfunkchors Hilversum und zahlreicher anderer Chöre. Besonders enge Partnerschaften verbinden ihn mit Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Marek Janowski, Edo de Waart, Riccardo Chailly und Sakari Oramo. Neben dem Rundfunkchor Berlin (seit 2001) leitet Simon Halsey den Rundfunkchor Hilversum und das Londoner Spezialensemble European Voices. Als Principal Conductor ist er auch für die Chorprogramme der Northern Sinfonia verantwortlich.
Wofgnag Heinzel www.philharmonie-merck.de/service/orchester/heinzel_chef.htm
Nicolas Hodges

Klavier

www.nicolashodges.com
Martin Hofmann Orgel

Martin Hofmann studierte an der Musikhochschule Hannover, an der Akademie für Alte Musik in Bremen und bei William Porter am New England Conservatory of Music in Boston. Er war in verschiedenen Stellen als Kirchenmusiker in Deutschland und den USA tätig; außerdem als Dozent für Orgelspiel und Improvisation am Institut für Kirchenmusik der Universität Greifswald sowie als Orgelsachverständiger für die Evangelische Kirche Pommern. 1989 gewann er den internationalen Orgelwettbewerb in Toulouse. Durch Konzerte in Europa und den USA sowie durch Rundfunk- und CD-Einspielungen wurde er einem breiten Publikum bekannt. Seit 1998 ist Martin Hofmann Organist und Kantor an der Stabkirche Goslar-Hahnenklee und damit zuständig für die Betreuung der historischen Treutmann-Orgel in der Klosterkirche Grauhof.
Ensemble Integrales www.ensemble-integrales.com
Jenaer Philharmonie Die Jenaer Philharmonie, 1934 als Konzertorchester gegründet, wurde 1969 auf ihre heutige Größe von 85 Musikern vergrößert. Seit der Grenzöffnung 1989 hat das Orchester seine internationale Konzerttätigkeit erfolgreich ausgebaut. Neben Gastspielen nach Dänemark, Ungarn, der Schweiz, Spanien und den Niederlanden spielt das Orchester regelmäßig in bedeutenden Konzertsälen wie der Alten Oper in Frankfurt, der Kölner Philharmonie oder dem Konzerthaus Berlin. Jüngste Erfolge feierte das Orchester mit Konzerten bei Radio France beim Festival Printemps Musical in Paris. Für die Konzertprogramme der Spielzeit 1999/2000 und 2000/2001 sowie für die der Saison 2002/2003 wurde das Orchester unter seinem Chefdirigenten Andrey Boreyko vom Deutschen Musikverlegerverband mit dem jährlich vergebenen Preis für das beste Konzertprogramm in Deutschland ausgezeichnet – erstmals wurde diese Auszeichnung an ein Orchester dreimal vergeben. Auch die Förderung des internationalen Dirigentennachwuchses mit Dirigierseminaren z.B. unter Leitung von Kurt Masur oder Andrey Boreyko ist ein besonderes Anliegen. CD-Aufnahmen des Orchesters sind mit Sinfonien von Berwald und Schostakowitsch und Klavierkonzerten von Beethoven und Villa-Lobos erschienen.

http://www.philharmonie.jena.de
Klaus Kämper Violoncello

Klaus Kämper wurde nach seinem Studium an der Robert-Schumann-Hochschule bald als Cellist des Cherubini-Quartetts international bekannt und trat über zehn Jahre lang bei zahlreichen Konzerttourneen, Rundfunk- und CD-Produktionen auf. 1989 zog er sich für einige Jahre aus dem Konzertleben zurück und studierte Philosophie und Sanskrit. Seit 1994 tritt er wieder öffentlich auf und lebt heute als freier Künstler in München.
Bläsersolisten Kammerphilharmonie Bremen

http://www.kammerphilharmonie.com/Blaesersolisten.html
Wolfgang Katschner Wolfgang Katschner studierte Gitarre an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und Laute an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Von 1985 bis 1992 arbeitete er in der künstlerischen und organisatorischen Leitung der „Schütz-Akademie“. Lehraufträge für Gitarre und Laute führten Wolfgang Katschner an die Musikhochschulen in Berlin und Dresden. Seit 1996 beschäftigt er sich mit der Wiederaufführung barocker Opern mit den Ensembles LAUTTEN COMPAGNEY Berlin und BELLUM MUSICUM. Mit Konzerten und Opernaufführungen gastierten beide Ensembles unter seiner Leitung bei namhaften Festivals wie den Berliner Bach-Tagen, dem Festival Bayreuther Barock, den Musikfestspielen Dresden oder den Händel-Festspielen Halle. Am Opernhaus Halle übernahm er die musikalische Leitung in einer Produktion von Monteverdis „Poppea“. Für die Neuentdeckung interessanter Werke von Bontempi, Peranda, Hasse und Pallavicino ehrten ihn die Dresdner Musikfestspiele im Jahre 2000 mit ihrem Festspielpreis. Im Juni 2004 erhielt er für seine Verdienste um das Werk G. F. Händels den Händel-Preis der Stadt Halle.
Nina Kogan Klavier

Nina Kogan erhielt ersten Musikunterricht an der Spezialmusikschule in Moskau. 1972-79 setzte sie ihre Klavierstudien am staatlichen Moskauer Konservatorium fort und schloss es mit dem „Doctorate in Music“ ab. Sie wurde u.a. mit ersten Preisen der Marguerite Lang-Jacques Thibaud International Piano Competition und der Aram Chatschaturjan Competition New York 1990 ausgezeichnet. Nina Kogan beherrscht ein umfangreiches Konzertrepertoire und trat in den USA, Europa, Südamerika, Australien und Japan mit bekannten Dirigenten wie Efrem Kurz oder Gennadi Roshdestwensky auf.
Daniela Kohnen Viola

Daniela Kohnen, geboren in Krefeld, studierte an den Musikhochschulen in Detmold und Düsseldorf bei Nobuko Imai und Jürgen Kussmaul. Neben ihrer Tätigkeit in führenden Orchestern Deutschlands widmet sie sich mit großem Engagement der Kammermusik. Zu ihren Spezialgebieten gehören die Werke der britischen Komponistin Rebecca Clarke, über die sie auch die einzige bisher erschienenen Biografie schrieb.
Thomas Kügler Flöte

Thomas Kügler, 1971 in Esslingen geboren, studierte Traversflöte und Blockflöte bei Jerôme Minis und Konrad Hünteler in Münster und ergänzte seine Studien bei Peter Memelsdorff in Mailand und bei Jed Wentz in Amsterdam. Seitdem wirkt er in verschiedenen Ensembles für Alte Musik bei Konzerten und CD-Produktionen mit. Unter anderem trat er beim Festival van Flanderen in Antwerpen, beim Bach-Festival Amsterdam und bei den Tagen Alter Musik in Crema auf.
Lautten Compagney

1984 von Wolfgang Katschner und Hans-Werner Apel als Lautenduo gegründet, arbeitet die LAUTTEN COMPAGNEY heute vor allem in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen bis hin zum barocken Opernorchester. Alte Musik in ihrer faszinierenden Vielfalt und Vitalität wieder zum Klingen zu bringen ist erklärtes Ziel der künstlerischen Arbeit. Eine ganze Reihe von musikalischen Entdeckungen konnte das Ensemble in den letzten Jahren mit großem Erfolg auf den Weg bringen. So erschien erstmalig auf CD eingespielte Musik von G.B. Bononcini, B. Castaldi, G.Ph. Krieger, M. Locke und Baldassare Galuppi. Mit Konzerten und Opernaufführungen gastierte das Ensemble bei namhaften Festivals wie den Bach-Tagen Berlin, dem Festival Bayreuther Barock, den Dresdner Musikfestspielen und den Händel-Festspiele in Halle. Im Frühjahr 2002 vereinte „membra jesu nostri – Passionsmusik und Videokunst“ die Musik Dietrich Buxtehudes mit den Arbeiten zeitgenössischer Videokünstler. Als Opernorchester erlebt man die LAUTTEN COMPAGNEY in Zusammenarbeit mit dem Hans-Otto Theater in Potsdam-Sanssouci, im historischen Goethe-Theater Bad Lauchstädt oder in einer Produktion der „Poppea“ am Opernhaus Halle.

http://www.lauttencompagney.com/
Trio Lézard

Stéphane Egeling * Oboe
Jan Creutz * Klarinette
Stefan Hoffmann * Fagott

Das Trio Lezard tritt seit 1990 gemeinsam auf und setzt die Tradition des „Trio d’Anches“ mit erweiterten klanglichen Möglichkeiten fort: neben den traditionellen Instrumenten Klarinette, Englischhorn und Fagott kommen auch Bassklarinette, Kontrafagott, Bassetthorn, Saxofon oder Dudelsack zum Einsatz. Das Trio spielt neben Originalliteratur zahlreiche eigene Arrangements, die speziell auf den Charakter der Instrumente zugeschnitten sind. Musik der Renaissance, des Barock und der Klassik bis zu Originalwerken des frühen 20. Jahrhunderts bilden das umfangreiche Repertoire.

http://www.trio-lezard.de/
Barbara Lüneburg

Violine und Viola

Barbara Lüneburg hat sich sowohl als Interpretin der klassischen wie auch der zeitgenössichen Musik einen Namen gemacht. Sie ist Preisträgerin verschiedener Violinwettbewerbe. Ihr spezielles Interesse an der neuen Musik zeigt unter anderem der "Preis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik", den sie bei dem 4. Internationalen Musikwettbewerb für Junge Kultur in Düsseldorf erhielt. Etliche Solo- und Kammermusikwerke für Violine wie auch für Viola wurden von ihr premiert. Barbara Lüneburg spielt regelmässig Rundfunk-, CD- und Fernsehproduktionen ein. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin, Kammermusikerin und Improvisatorin führt sie ins In- und Ausland. Sie ist Gast auf internationalen Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Bodenseefestival, den Bregenzer Festspielen, Bludenzer Tagen zeitgemässer Musik (Österreich), dem Gaudeamus Festival (Niederlande), der Münchner Biennale und dem Tongyeong International Music Festival (Korea). Als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Studienstiftung des Deutschen Volkes studierte sie unter anderem am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau bei Zorija Schichmurzaeva und an der Guildhall School of Music and Drama (London) bei David Takeno. Seit 2007 ist sie Doktorantin der Brunel University/London und forscht über Violine/Viola und Elektrische Violine in elektroakksutischer Musik. Barbara Lüneburg ist Gründungsmitglied von ensemble Intégrales.

www.barbara-lueneburg.com
James Maddox Piano

James Maddox wurde 1967 in Tamworth (Australien) geboren. Er studierte bei Nikolai Evrov am Sydney Conservatorium of Music, wo er auch als Kammermusiker, Liedbegleiter und Korrepetitor für Meisterkurse von internationalen Pädagogen wie Igor Ozim tätig war. Auf dessen Anregung zog er 1991 nach Deutschland und konzertierte seitdem mit einer Reihe angesehener Sänger und Instrumentalisten in ganz Europa. Er besuchte Meisterkurse von Alexander Lonquich und nahm Unterricht bei Edoardo Strabbioli in Verona. Seit 1996 ist James Maddox als Korrepetitor an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf für die Violinklasse von Prof. Ida Bieler tätig. Als Orchesterpianist und Kammermusiker hat er mit dem Beethoven Orchester Bonn und dem WDR Sinfonieorchester Köln in zahlreichen Konzerten sowie Rundfunk-, Fernsehen- und CD-Produktionen mitgewirkt. Seit 1999 leitet James Maddox eine Konzertreihe in Bonn-Bad Godesberg, die mit ungewöhnlicher Programmgestaltung für Aufmerksamkeit sorgt.

http://www.jamesmaddox.de/
Brass Quintett Mannheim

Mannheim Brass Quintett Klaus Bräker * Trompete
Wolfram Lauel * Trompete
Reimer Kühn * Horn
Matthias Gromer * Posaune
Stefan Heimann * Tuba

Das Mannheim Brass Quintett wurde 1990 von Mitgliedern bekannter Opernorchester gegründet. Besonderes Interesse des Ensembles gilt der Originalliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts, die immer wieder die Konzertprogramme um spannende Raritäten bereichert. Das Quintett gewann renommierte Preise wie z.B. 2000 den 2. Preis beim internationalen Quintettwettbewerb in Narbonne.

http://www.mannheimbrass.de/
Mariselle Martinez

Mezzo-Sopran

Die chilenische Mezzosopranistin Mariselle Martinez begann ihre Karriere 1997 als Floßhilde in Wagners Götterdämmerung. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem renommierten „critic art circle“ in Chile ausgezeichnet, ebenso mit dem 1. Preis als Schubert-Interpretin beim Francisco Vinas Wettbewerb in Barcelona. In Santiago de Chile ist sie in zahlreichen Partien des Mezzofachs zu hören, so als Cherubino (Le nozze di Figaro), Carmen oder Sesto (La clemenza di Tito). In Graz und Klagenfurt sang sie u.a. Olga (Eugen Onegin) und Cherubino, in Rotterdam war sie als Maddalena (Rigoletto) zu erleben. Zuletzt begeisterte Mariselle Martinez das Publikum der Deutschen Oper am Rhein in der Titelpartie von Bizets Carmen, als Minerva in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria sowie als Adrasto in Telemaco.
Tatjana Masurenko

Viola

Tatjana Masurenko studierte Viola zuerst an der Spezialmusikschule für hochbegabte Kinder und später am staatlichen Konservatorium in St. Petersburg. 1991 kam sie nach Deutschland und beendete bei Nobuko Imai an der Musikhochschule Detmold ihr Studium. Sie erhielt zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen, z. B. beim Internationalen Violawettbewerb in Markneukirchen, beim Wettbewerb Lionel Tertis in England oder dem Yuri Bashmet - Wettbewerb in Moskau. Sie ist regelmäßige Gastsolistin bei Orchestern in Europa, Russland und Asien, wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Hongkong Symphony Orchestra oder dem Thomanerchor Leipzig unter Dirigenten wie Marek Janowski, Herbert Blomstedt, Georg Christoph Biller oder Peter Oundjan. Darüber hinaus widmet sie sich der Kammermusik mit Partnern wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff oder dem Vogler Quartett. Tatjana Masurenko wurde bei internationalen Festivals wie dem Marlboro Music Festival (USA) engagiert und produzierte Aufnahmen mit zahlreichen Rundfunkanstalten. Neben ihrer Konzerttätigkeit hat sie eine Professur für Viola an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und leitet Meisterkurse in Deutschland, Russland, den USA, der Türkei und England.

http://www.tatjana-masurenko.de/
Philip Mayers Piano

Philip Mayers wurde in Australien geboren und studierte Klavier am Queensland Conservatorium of Music bei Max Olding. Er nahm an Meisterklassen bei Dalton Baldwin und Geoffrey Parsons teil und wurde mit Klavierpreisen wie dem "Young Performer of the year" ausgezeichnet. Seit 1987 lebt und arbeitet der Künstler als Solopianist, Liedbegleiter und Dirigent in Berlin und ist vor allem in der Neuen Musik weltweit aktiv. Er arbeitet regelmäßig mit dem Berliner Kammerchor, dem Berliner Rundfunkchor, dem Opernfestival Schloss Rheinsberg und dem RIAS Kammerchor zusammen.
Matthias Metzger www.mathias-metzger.de
Dorothee Mields Sopran
Johannes Moser

Violoncello

Der Gewinn des legendären Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau im Jahre 2002 – zudem mit Sonderpreis für die beste Interpretation der Rokoko-Variationen - bedeutete für den Cellisten Johannes Moser den Beginn einer internationalen Konzertkarriere. Seit diesem Erfolg konzertierte er mit so bedeutenden Klangkörpern wie dem London Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem LA Philharmonic Orchestra, dem Maggio Musicale in Florenz, der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Königlichen Kapelle in Kopenhagen, den Rundfunkorchestern des SWR in Saarbrücken, Stuttgart und Baden-Baden/Freiburg, sowie dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, unter Dirigenten wie Muti, Järvi, Petrenko, Gergiev, Rasileinen und Zender. Sein erfolgreiches Debüt in Amerika gab der junge Cellist 2005 beim Chicago Symphony Orchestra unter Pierre Boulez mit der dortigen Erstaufführung von Bernard Rands’ Cellokonzert. Johannes Moser ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals, u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival sowie den Festivals in Montreux, Meran, Locarno, Stresa, Harrogate, Gstaad und Moritzburg. Außerdem trat er mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Lorin Maazel in Tokyo auf. Für Februar 2007 verpflichteten ihn die Münchner Philharmoniker unter Christian Thielemann mit dem Schumann-Konzert für drei Konzerte in München. Diese bemerkenswerte Entwicklung von Johannes Moser, geboren 1979 in München, begann mit seinem Studium bei Prof. David Geringas an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin, das er 2005 mit Auszeichnung abschloss. Bereits während des Studiums errang er erste Preise beim "Internationalen Karl Davidoff Wettbewerb 2000" in Riga und beim "Mendelssohn-Wettbewerb Berlin 2001. Im Jahr 2003 wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Zudem war er Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes".

www.johannes-moser.com
Nationaltheaterorchester Mannheim www.nationaltheater-mannheim.de/oper/ensemble/oper/orchester/
Radiophilharmonie des NDR Seit ihrer Gründung im Jahr 1950 gehört die NDR Radiophilharmonie zu den bekanntesten Klangkörpern der deutschen Orchesterlandschaft. Das Profil des in Hannover ansässigen Orchesters wird durch sein breit gefächertes Repertoire geprägt, das im klassischen Sektor vom Barock bis zur Moderne und im Bereich der sogenannten „U“-Musik über Operette, Musical und Filmmusik bis zum sinfonischen Jazz reicht. Eine Reihe vielbeachteter Konzerte mit Stars der internationalen Pop-Szene (u.a. Herbert Grönemeyer, Patricia Kaas, Bobby McFerrin, Ray Charles, Lionel Richie) brachte der Radiophilharmonie zusätzlich viel Aufmerksamkeit unter ihrem noch recht jungen zweiten Namen „NDR Pops Orchestra“ ein. Neben den regelmäßigen Konzerten im Großen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Nie-dersachsen in Hannover ist das Orchester regelmäßig bei den großen deutschen Musikfestivals zu Gast und unternimmt Konzertreisen im In- und Ausland. Eine zusätzliche Konzertreihe wendet sich erfolgreich an neue und jüngere Publikumskreise. Mit Beginn der Saison 2003/04 startete mit „Stars in future“ Ein Projekt, das jungen Talenten die Gelegenheit gibt, als Solist mit der NDR Radiophilharmonie zusammenzuarbeiten. Im Oktober 1998 gab der Japaner Eiji Oue sein Debüt als Chefdirigent.

http://www1.ndr.de/orchester_chor/
Neue Düsseldorfer Hofmusik

Stilsicher, souverän und im wahrsten Sinne des Wortes Ton angebend in der Alte-Musik-Szene – mit diesen Etiketten hat die Fachwelt das Ensemble Neue Düsseldorfer Hofmusik belegt. Der Name des Ensembles ist nicht nur Hinweis auf den Gründungsort, sondern auch auf das Wiederaufleben einer Tradition, wie sie in der barocken Blütezeit der Stadt Düsseldorf bestanden hat: Die Neue Düsseldorfer Hofmusik hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, das reiche musikalische Erbe der pfälzischen Herzöge und Kurfürsten, die im 17. und 18. Jahrhundert in Düsseldorf residierten, zu ergründen und zu pflegen. Für das hohe Niveau dieses Unterfangens stehen Interpreten, die sich lange und intensiv mit der historischen Aufführungspraxis beschäftigt und auf Barockmusik spezialisiert haben.

www.hofmusik.de
Alexandra Neumann Klavier

Trio Paian
Alexandra Neumann studierte am Curtis Institute, später bei Oleg Maisenberg in Stuttgart und als DAAD-Stipendiatin bei L. Vlassenko und Michail Pletnev am Tschaikowsky-Konservatorium Moskau. Weitere wichtige Impulse erfuhr sie durch Alfred Brendel und Vladimir Ashkenazy. Sie war Preisträgerin bei mehreren internationalen Wettbewerben, trat mit verschiedenen Orchestern wie den Berliner Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern oder dem Staatsorchester Athen auf. Sie konzertierte mit bedeutenden Musikern wie Neville Marriner, Mischa Maisky, Gennadi Roshdestvensky und war Gast bei zahlreichen namhaften Festivals. Ergänzend zu zahlreichen Rundfunkaufnahmen spielte sie Solowerke auf CD ein. Neben ihrer Konzerttätigkeit lehrte sie an den Musikhochschulen Stuttgart und Weimar.
Nomos Quartett

Martin Dehning * 1. Violine
Jutta Rübenacker * 2. Violine
Friederike Koch * Viola
Sabine Pfeiffer * Violoncello

Nomos bedeutet im Griechischen sowohl Gesetzmäßigkeit als auch Melodie. Seit seiner Gründung im Jahre 1984 hat sich das Nomos Quartett zum Ziel gesetzt, mit klarer formaler Transparenz und intensiver Expressivität diese konträren Aspekte des Musizierens zu vereinen. Das Quartett erhielt musikalische Anregungen vom Amadeus Quartett, Nikolaus Harnoncourt und György Kurtag und hat zahlreiche Preise auf internationalen Wettbewerben gewonnen. 1997 wurde es mit dem renommierten Schneider-Schott-Musikpreis ausgezeichnet und ist inzwischen auf den Konzertbühnen in aller Welt regelmäßig zu Gast.

http://www.nomos-quartett.de
Norddeutscher Figuralchor www.norddeutscher-figuralchor.de
Opera Swing Quartet www.os4.de
Netta Or

Sopran

Netta Or erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Köln; Meisterkurse bei Kurt Moll und Joan Dorneman (Metropolitan Opera) ergänzten ihre Studien. Noch während des Studiums gastierte sie bei verschiedenen Musikfestspielen wie den Händelfestspielen Karlsruhe und Göttingen oder den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci (L`Orfeo), zudem wurde sie Studiomitglied der Deutschen Oper am Rhein. Sie sang die Iole in Händels Hercules in Potsdam unter Andreas Spering, und Jephta unter Nicholas McGegan bei den Händelfestspielen Göttingen. Bachs Passionen, Händels Messias, Brahms’ Requiem und Mozart-Messen führten sie in renommierte Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, die Beethovenhalle Bonn oder das Théàtre du Champs Elysees. Sie gastiert an internationalen Opernhäusern wie Bonn (Serpina), Montepulciano (Despina) oder Klagenfurt (Elvira) sowie bei den Brühler Schlossfestpielen. Im November 2005 trat sie als Rosmene in Händels Oper Imeneo an der Irish National Opera in Dublin auf. Zuletzt debütierte sie im Telemaco bei den Schwetzinger Festspielen unter Thomas Hengelbrook und kurz darauf bei den Salzburger Festspielen in Mozarts Mitridate unter Marc Minkowski und Günther Krämer. Seit 2003 ist Netta Or festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein.

http://www.nettaor.de
Martin Ostertag

Violoncello

Martin Ostertag stammt aus Lörrach (Baden- Württemberg). Er studierte bei Leo Koscielny in Karlsruhe sowie bei André Navarra in Paris und Detmold. Nach seinem Abitur wurde er Solocellist beim Iraqui Symphony Orchestra. 1967 gewann er den Internationalen Musikwettbewerb der Stadt Wien und 1968 die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrates. Noch 1968 wurde er 1. Solocellist der Düsseldorfer Sinfoniker, danach Mitglied des Amati Ensembles Berlin und 1972 1. Solocellist des Orchesters der Deutschen Oper Berlin. 1974 folgte er seinem Lehrer Leo Koscielny als 1. Solocellist des SWF-Sinfonie-Orchesters Baden-Baden nach. Seit 1980 ist er Professor für Violoncello an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Martin Ostertag gehört als Solist, Kammermusiker und Dozent zu den renommiertesten Cellisten. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn nach Europa und Übersee. Sein Engagement für den künstlerischen Nachwuchs beweist er auch durch Meisterkurse in Deutschland, Italien, Finnland, Kanada, Japan und Argentinien sowie als Mitglied des künstlerischen Beirats und als Dozent der rheinland-pfälzischen Landesstiftung Villa Musica. Seine Tätigkeit als Solist und Kammermusiker ist in einer umfangreichen Diskographie namhafter Labels dokumentiert.
Trio Paian

Carl-Magnus Helling * Vionline
Marin Smesnoi * Violoncello
Alexandra Neumann * Klavier

Stefan Parkmann

Stefan Parkman wurde 1952 in Uppsala (Schweden) geboren und studierte zunächst in seiner Heimatstadt, dann in Stockholm Gesang, Violine und Chorleitung bei Eric Ericson und Orchesterdirigieren bei Jorma Panula. Bereits mit 22 Jahren übernahm er die Leitung des Knabenchores am Dom in Uppsala, die er bis 1989 innehatte. Chefpositionen beim Königlich-Philharmonischen Chor Stockholm, dem Dänischen Rundfunkchor, dem Akademischen Kammerchor Uppsala und dem Schwedischen Rundfunkchor schlossen sich an. Darüber hinaus dirigiert Parkman regelmäßig alle wichtigen Ensembles und Sinfonieorchester Skandinaviens und leitete mehrere Produktionen an der Königlichen Oper Stockholm. Zudem konzertiert er regelmäßig mit dem Nederlands Kamerkoor Amsterdam, den BBC Singers London, dem Bayerischen Rundfunkchor München und dem Rundfunkchor Berlin. Als gefragter Pädagoge gibt Parkman Meisterklassen, Workshops und Seminare in Schweden und Übersee. Er lehrt Chorleitung an der Universität von Uppsala und hat eine Gastprofessur am Westminster Choir College in Princeton, USA, inne. 1998 wählte ihn die Königlich Schwedische Musikakademie zu ihrem Mitglied. Beim Rundfunkchor Berlin arbeitete Parkman unter anderem mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Yehudi Menuhin, Rafael Frühbeck de Burgos, Jeffrey Tate, Lothar Zagrosek und Marek Janowski zusammen.
Philharmonie Merck www.philharmonie-merck.de
Ensemble Phorminx

Das Ensemble PHORMINX wurde 1993 von Musikern und Komponisten in Darmstadt gegründet. Langfristige Zusammenarbeit und direkter Kontakt zwischen Komponisten und Ausführenden war von Anfang an das Hauptanliegen des Projekts, das zeitgenössische Werke in enger Kooperation mit ihren Schöpfern zur Aufführung bringt. Über 100 Kompositionen wurden bereits für das Ensemble geschrieben, das seine Programme regelmäßig bei bedeutenden Festivals wie den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt oder dem Schleswig Holstein Musik Festival und zahlreichen Konzerten im In- und Ausland aufführt. Darüber hinaus ist es verantwortlich für Konzertreihen in Darmstadt, Frankfurt am Main und Tübingen. 1996 wurde das Ensemble Phorminx mit dem Bad Homburger Förderpreis ausgezeichnet. Zahlreiche Radio- und CD-Produktionen dokumentieren seine Arbeit. 1999 erhielt die CD „Vom Eise befreit“ mit Werken u.a. von Olga Neuwirth, Younghi Pagh Paan und Nicolaus A. Huber den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Ensemblemitglieder: Carola Schlüter, Sopran; Angelika Bender, Flöte; Thomas Löffler, Klarinette; Peter Zelienka, Violine; Wolfgang Lessing, Violoncello; Helmut Oesterreich, Gitarre; Bernd Mallasch, Schlagzeug

http://www.ensemble-phorminx.de
The Playfords

Björn Werner, Bariton
Annegret Fischer, Blockflöten
Erik Warkenthin, Barockgitarre, Archiliuto, Chitarrone
Benjamin Dreßler, Viola da gamba
Nora Thiele, Percussion
Stefan Hoffmann * Fagott

Das Ensemble The Playfords
gründeten sich 2001, als die Blockflötistin Annegret Fischer durch ein Alte-Musik-Projekt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf den Dancing Master von John Playford aufmerksam wurde. Davon fasziniert verspürte sie Lust, diese Musik mit einem eigenen Ensemble zu interpretieren und neu zu arrangieren.
The Playfords haben sich vor allem der Tanzmusik aus Renaissance und Barock verschrieben, wobei ein Schwerpunkt auf der Musik Englands liegt. Inspirationen für ihre Arrangements erhalten die Playfords unter anderem durch die Zusammenarbeit mit der Erfurter Tanzgilde und ihrem Tanzmeister Joachim Laubengeiger, der sie darin bestärkte, den Gesang in das Tanz-Arrangement aufzunehmen – eine Besonderheit des jungen Ensembles. Die Playfords gastieren auf verschiedenen Festivals wie dem TFF Rudolstadt (2005), dem Elbhangfest Dresden (2006) und Klang im Kloster Frankfurt/Main (2006). Neben ihrer Konzerttätigkeit haben sie außerdem die "Early Music Jam Session" ins Leben gerufen.

www.the-playfords.de .
Andreas Post

Tenor

Der gebürtige Arnsberger Andreas Post erhielt seinen ersten Gesangunterricht bei Alastair Thompson. Der Tenor studierte zunächst Schulmusik, 1991 folgte ein Studium bei Prof. KS Soto Papulkas an der Folkwang-Hochschule in Essen, was er mit Auszeichnung abschloss. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, seine rege Konzerttätigkeit führte den Stipendiaten des Richard- Wagner-Verbandes Köln auch über die Grenzen Deutschland hinaus nach Italien, Frankreich, Belgien und in die Niederlande, sowie nach Israel und Mazedonien. Er wirkte in vielen szenischen Projekten mit, so z. B. als Tamino in der Zauberflöte, als Alfred in der Fledermaus, als Mac Heath in Brittens Bettleroper oder als Belsazar in Händels gleichnamiger Oper. Posts besonderes Engagement gilt auch dem Kunstlied, dem er sich seit 1995 im Rahmen von Liederabenden intensiv widmet. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren das umfangreiche Betätigungsfeld des Sängers.

http://www.post-andreas.de/
ensemble recherche

Das ensemble recherche ist eines der profiliertesten Ensembles für neue Musik. Mit über vierhundert Uraufführungen seit der Gründung 1985 hat das Ensemble die Entwicklung der zeitgenössischen Kammer- und Ensemblemusik maßgeblich mitgestaltet. Das neunköpfige Solistenensemble hat mit seiner eigenen dramaturgischen Linie einen festen Platz im internationalen Musikleben gefunden. Neben seiner ausgedehnten Konzerttätigkeit wirkt das ensemble recherche bei Musiktheaterprojekten mit, produziert für Hörfunk und Film, gibt Kurse für Instrumentalisten und Komponisten und bietet dem musikalischen Nachwuchs Einblick in seine Probenarbeit. Das Repertoire beginnt bei den Klassikern des ausgehenden 19. Jahrhunderts, reicht u.a. vom französischen Impressionismus über die Zweite Wiener Schule und die Expressionisten bis zur Darmstädter Schule, dem französischen Spektralismus bis zu avantgardistischen Experimenten der Gegenwartskunst. Ein weiteres Interesse des ensemble recherche gilt der zeitgenössischen Sicht auf die Musik vor 1700. Von der enormen Bandbreite des Repertoires zeugen ca. 40 CD- Einspielungen. Das ensemble recherche veranstaltet zusammen mit dem Freiburger Barockorchester die jährlich stattfindende Ensemble- Akademie Freiburg, die ein Forum für die Weiterbildung professioneller Musiker im Ensemblespiel in Alter und neuer Musik und für die Begegnung beider Musikbereiche bildet. Die Musiker des ensemble recherche geben Kurse an Musikhochschulen und unterrichten bei den renommierten Internationalen Ferienkursen in Darmstadt. Das ensemble recherche organisiert sich in Eigenregie und hat eine eigene Konzertreihe an seinem Standort Freiburg.

www.ensemble-recherche.de
Matthias Rexroth

altus

Matthias Rexroth gewann als bisher einziger Altus zwei der bedeutendsten internationalen Gesangswettbewerbe: den 37. Francesco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona und den 19. Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerb in Wien. Matthias Rexroth wurde in Nürnberg geboren, studierte an der Musikhochschule Karlsruhe, der Schola Cantorum Basiliensis und später bei Marilyn Horne und Eytan Pessen. Zu seinen herausragenden Auftritten zählen Händels Admeto bei den Händelfestspielen Halle und Giulio Cesare an der Staatsoper Oslo, Monteverdis L’Incoronazione di Poppea an der Staatsoper Hamburg, Orffs Carmina Burana mit Riccardo Muti im Wiener Musikverein oder Telemanns Der geduldige Sokrates unter René Jacobs bei den Innsbrucker Festwochen und der Staatsoper Berlin, die weltweit im Fernsehen übertragene h-moll-Messe mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Konzerte im Wiener Musikverein und beim MDR-Musiksommer. Matthias Rexroth arbeitet mit bekannten Dirgenten wie Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi, Helmuth Rilling und Nicola Luisotti und Orchestern wie der Accademia di Sta. Cecilia, den Wiener Philharmonikern, der Bachakademie. Aufnahmen entstanden mit allen bedeutenden deutschen Rundfunkanstalten.

http://matthiasrexroth.com/
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz blickt inzwischen auf eine über 80jährige Geschichte zurück, in der immer wieder weltberühmte Dirigenten wie Richard Strauss, Sergiu Celibidache oder Yehudi Menuhin am Pult standen. Auch die Liste der Solisten liest sich eindrucksvoll: Edita Gruberova, Thomas Hampson, Nigel Kennedy und Hilary Hahn standen bereits gemeinsam mit der Staatsphilharmonie auf der Bühne. Seit der Spielzeit 2002/03 hat Ari Rasilainen die künstlerische Leitung inne und führte das Orchester zu zahlreichen Reisen durch weite Teile Europas sowie bis nach Südamerika und China. Besonderen Wert legt das Orchester auf seine Tonträgereinspielungen: über 60 Veröffentlichungen sind bereits erschienen, zahlreiche weitere Projekte befinden sich in Planung.

http://www.staatsphilharmonie.de/
Peter Riegelbauer Kontrabass

Peter Riegelbauer studierte bei Georg Hörtnagel (Nürnberg) und Rainer Zepperitz (Berlin). Bevor der Kontrabassist 1981 Mitglied der Berliner Philharmoniker wurde, spielte er drei Jahre in der Jungen Deutschen Philharmonie und war in dieser Zeit Mitbegründer der Deutschen Kammerphilharmonie sowie des Ensembles Modern. 1983 rief er mit philharmonischen Kollegen das Scharoun Ensemble Berlin ins Leben. Riegelbauer gehört dem Orchester- und dem Stiftungsvorstand der Berliner Philharmoniker an.
Mirko Roschkowski

Tenor

Mirko Roschkowski stammt aus Dortmund, studierte Sonderpädagogik in Köln und erhielt parallel eine private Gesangsausbildung bei Lothar Trawny in Gelsenkirchen und KS Edda Moser in Köln. Meisterkurse bei Deon van der Walt, Christoph Prégardien, Raúl Giménez, Margreet Honig und Edda Moser rundeten die Ausbildung ab. Nach Engagements in Detmold und Bremerhaven ist Roschkowski seit der Spielzeit 2006/07 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Tamino (Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni) und Idomeneo, Faust (Gounod) und Almaviva (Rossini). Auch im Konzertfach ist Roschkowski etabliert und brachte zahlreiche Passionen, Oratorien und Messen zur Aufführung. In der Liedinterpretation arbeitet er besonders mit den Pianisten Gertraud Ottinger und Thorsten Fabrizi zusammen.

http://www.mirkoroschkowski.com
Salzburg Chamber Soloists

1991 beschloss der Geiger Lavard Skou-Larsen mit einer Handvoll ausgezeichneter Kollegen ein Ensemble zu gründen mit dem Ziel, Kammermusik mit der Freiheit eines Solisten, aber in orchestraler Klangfülle zu spielen. Bald gastierten die Salzburg Chamber Soloists auf den Konzertpodien der Welt mit berühmten Solisten wie Boris Belkin, Mischa Maisky oder Alexander Lonquich. 1995 folgte die zweite Südamerika-Tournee, bei der das Ensemble den Kritikerpreis für das beste ausländische Orchester der laufenden Saison im Teatro Colon Buenos Aires erhielt. Das Ensemble trat seitdem unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin und dem Theàtre des Champs Elysees Paris auf. Auch zu Festivals wie Folle Journee de Mozart Nantes, Accademia Chigiana Siena oder den Salzburger Kulturtagen werden die Salzburg Chamber Soloists regelmäßig eingeladen. Auf einer sehr erfolgreichen Tournee trat das Orchester 2004 in San Francisco, Los Angeles Chicago und in anderen Städten der USA auf. 2005 folgte die dritte Südamerika Tournee mit Konzerten in Sao Paulo, Curitiba, Rio de Janeiro, Santiago de Chile und anderen Orten. Für das 250-jährige Mozart Jubiläum im Jahre 2006 wurden die Salzburg Chamber Soloists von der Stadt Salzburg mit einer eigenen Konzertreihe betraut und gastieren als musikalischer Botschafter in den Orten, die Mozart zu Lebzeiten bereist hat.

http://www.salcsol.com/
Dörthe Maria Sandmann

Sopran

Dörthe Maria Sandmann wurde in Berlin geboren und schloss ihr Gesangsstudium an der dortigen Musikhochschule "Hanns Eisler" 1998 mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Zahlreiche internationale Engagements führten sie seitdem auf die Konzertbühnen der Welt, sie arbeitete u.a. mit dem Thomanerchor Leipzig, dem Ensemble Oriol und den Berliner Philharmonikern zusammen.

http://www.doerthe-maria-sandmann.de/
Scaramouche Quartett Werner Neugebauer * Violine
Cornelia Löscher * Violine
Firmian Lermer * Viola
Detlef Mielke * Violoncello
Götz Schumacher www.grau-schumacher.de
Lavard Skou-Larsen

Violine

Lavard Skou-Larsen wurde in Porto Alegre/Brasilien geboren. Mit Vier Jahren begann er das Violinstudium bei seinem Vater Gunnar, ergänzt von Unterweisungen durch Prof. Ernst Moravec in Wien. Vierzehnjährig wurde er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum/Salzburg in die Violinklasse von Prof. Dr. Helmut Zehetmair aufgenommen. Er absolvierte mit Auszeichnung und schloss ein postgraduiertes Studium bei Sandor Vegh an. Lavard Skou-Larsen ist als Solist und Kammermusiker Preisträger verschiedener Wettbewerbe: "Concertino Prag", oder "Sergio Lorenzi"/Triest mit dem Salzburg Piano Trio, unter anderen. Von 1983 bis 1986 Mitglied der Camerata Academica unter Sandor Vegh. Seit 1991 unterrichtet er Violine und Orchester am Mozarteum/Salzburg. Im selben Jahr gründet er Salzburg Chamber Soloists mit denen er eine intensive Konzerttätigkeit pflegt. Als Leiter, Konzertmeister und Dirigent wird er von Sinfonie- und Kammerorchestern in Europa und Südamerika eingeladen: European Union Chamber Orchestra, Sinfonietta Amsterdam, Mozarteum Orchester Salzburg, Deutsche Kammerakademie Neuss, Orchestra Internazionale d´Italia, Erasmus Chamber orchestra, Orchestre de Chambre de Geneve, Orquestra Sinfonica de Porto Alegre, etc. Seit 2004 Chefdirigent der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein. Im selben Jahr habilitiert er sich als ao. Prof. für Violine an der Universität Mozarteum. Ersteinspielung der gesamten Violinsonaten des brasilianischen Komponisten Camargo M. Guarnieri im Jahre 1997 mit Pianist Alexander Müllenbach für Marco Polo. Einspielungen mit den Salzburg Chamber Soloists mit Werken von Mozart, Schubert, Schostakovitch, Vivaldi, Piazzolla, etc. für Denon und Coviello Classics.
Andreas Stoehr

Andreas Stoehr studierte von 1981–1985 am Konservatorium der Stadt Wien Klavier (bei Alfred Kremela), Korrepetition und Liedbegleitung (bei David Lutz), Dirigieren (bei Reinhard Schwarz und Gennadij Roschdestwenskij) und Musikwissenschaft. 1985/86 debütierte er als Dirigent an der Wiener Kammeroper mit Paisiellos „Il Barbiere di Seviglia“ und übernahm anschließend die musikalische Leitung des Mozart-Zyklus an diesem Haus. Es folgten u.a. Engagements in Graz, an der Staatsoper Prag und dem Nationaltheater Weimar. Ab 1990 profilierte er sich auch auf dem Konzertsektor und begann eine internationale Karriere u.a. bei den Münchner Symphonikern, dem Orchestre National d'Ile de France, dem Residenzorchester Den Haag, dem Staatsorchester Halle und den Wiener Symphonikern. Viel beachtete Produktionen wie „Erwartung“ (Schönberg) und „Herzog Blaubarts Burg“ (Bartók) an der Nederlands Reisopera oder die wiederholten Einladungen seit 1992 zur Styriarte (wo er z.B. 1997 Schuberts letzte Oper „Der Graf von Gleichen“ aus der Taufe hob) zum Klangbogen Wien, der Schumann-Zyklus mit dem Orchestre Philharmonique de Liège im Jahr 2000 und das Projekt Cirque Gruss schlossen sich an. 1996 wurde Stoehr als Musikdirektor an die Opéra-comique berufen. Er profilierte sich dort bis 1999 als Dirigent für das französische Repertoire (Bizet, Ravel, Poulenc). Seit 1999 konzentriert sich seine Tätigkeit wieder stärker auf den deutschsprachigen Raum. Seit 2001/02 ist er Erster Dirigent der Deutschen Oper am Rhein und des St. Gallener Theaters. Produktionen wie „A Streetcar named Desire“ von André Previn, die Schweizer Erstaufführung von Max von Schillings „Mona Lisa“ und Puccinis „Turandot“ in St. Gallen, „Ariadne auf Naxos“, „Capriccio“, „Der fliegende Holländer“ und ganz besonders Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ und „L’incoronanzione di Poppea“ in Düsseldorf waren überragende Presse- und Publikumserfolge. An der Rheinoper leitete er zuletzt „Giulio Cesare in Egitto“, „Telemaco“, La finta giardiniera“, „La clemenza di Tito” und die Koproduktion “Herz und Mund und Tat und Leben” am Düsseldorfer Schauspielhaus.
http://andreas-stoehr.com/
Stuttgarter Philharmoniker

Die Stuttgarter Philharmoniker wurden im September 1924 gegründet. Ein rascher künstlerischer Aufstieg ermöglichte bald das Engagement großer Dirigenten und Solisten wie Leo Blech, Hans Knappertsbusch, Hermann Abendroth, Fritz Kreisler, Carl Schuricht oder Felix Weingartner, ehe es 1933 zur Teilung des Orchesters kam. Nach Kriegsende fanden sich frühere Mitglieder unter dem Namen „Stuttgarter Philharmoniker“ wieder zusammen. Hermann Hildebrandt, Willem van Hoogstraten, Hans Hörner, Antonio de Almeida und Alexander Paulmüller waren die Chefdirigenten von 1949 bis 1972. Unter Hans Zanotelli, künstlerischer Leiter von 1972 bis 1985, entwickelten sich die Philharmoniker zu einem leistungsfähigen und renommierten Klangkörper und wurden im Jahre 1976 in die Trägerschaft der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart übernommen. Mit Wolf-Dieter Hauschild, Chefdirigent von 1985 bis 1991, gewannen die Philharmoniker im Inund Ausland hohe Anerkennung. Carlos Kalmar (1991 bis 1995) und Jörg-Peter Weigle (1995 – 2002) setzten die Tradition ihrer Vorgänger fort. Walter Weller, der dem Orchester seit Jahren eng verbunden ist, wurde im Oktober 2003 zum Ehrendirigenten ernannt. Seit September 2004 ist Gabriel Feltz Chefdirigent der Stuttgarter Philharmoniker und Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Stuttgart. Neben den vielfältigen Aufgaben in mehreren Konzertreihen in seiner Heimatstadt spielt das Orchester regelmäßig in vielen Städten des südwestdeutschen Raumes und gibt jedes Jahr Gastspiele im In- und Ausland. In den letzten Jahren unternahmen die Stuttgarter Philharmoniker Tourneen in die USA, nach Japan, Südamerika und in die Volksrepublik China und nach Mexiko. Eine lange Tradition hat das musikpädagogische Engagement des Orchesters. Die künstlerische Arbeit des Orchesters ist durch Schallplatten-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentiert. Im Februar 2007 erhielten er und die Stuttgarter Philharmoniker aus der Hand von Alexandre Rachmaninoff, dem Enkel des Komponisten, den erstmals vergebenen „Prix Rachmaninoff 2006“, weil sie in der Spielzeit 2005/2006 als erstes deutsches Orchester einen Zyklus mit allen Sinfonien, den Klavierkonzerten und weiteren Orchesterwerken aufführten.

http://www.stuttgart.de/philharmoniker/
Mike Svoboda www.mikesvoboda.de
André J. Thomas

André J. Thomas erwarb einen Bachelor in Musikerziehung an der Friends Univerity in Wichita, Kansas, einen Master in Klavier an der Northestern University in Evanston und einen Doktor im Chordirigieren an der University of Illinois in Chicago. Heute ist er Director of Choral Activities und Professor of Musical Education an der Florida State University in Tallahassee. Verpflichtungen als Chordirigent Pädagoge führen ihn um die ganze Welt, u.a. zu internationalen Workshops und Festivals nach Taiwan, China, den Philippinen und ganz Europa. Für seine überragenden pädagogischen Qualitäten wurde er mit dem Dr. Martin Luther King Jr. Distingushed Service Award ausgezeichnet. Neben seiner Lehr- und Dirigententätigkeit ist André Thomas auch als Arrangeur und Komponist produktiv.
Ensemble Triolog www.triolog-muenchen.de
Trio Viaggio Annette John * Blockflöte
Katrin Krauß * Blockflöte
Tanja Peemöller * Blockflöte

http://www.trio-viaggio.de/
Dominique Visse

Countertenor
www.dominique-visse.com
Vocapella Die Vocapella wurde 1990 vom Dirigenten Marcus Bosch in Heidenheim an der Brenz gegründet. Musikstudenten, professionelle Musiker und besonders engagierte Laien arbeiten in intensiven mehrtägigen Projektphasen zusammen. Das Ensemble hat seine erfolgreiche Arbeit in zahlreichen Einspielungen bekannter Vokalwerke wie Mendelssohns Oratorien Elias und Paulus, den Requien von Mozart und Brahms oder Bachs h-moll-Messe dokumentiert.

http://www.vocapella.de/
Ensemble Vokalzeit Hans-Christian Braun * Tenor
Joachim Vogt * Tenor
Michael Timm * Bass
Oliver Gawlik * Bass

http://www.vokalzeit.de/
Garry Walker Garry Walker wurde in Edinburgh geboren und erhielt schon mit sieben Jahren ersten Cellounterricht. Bald darauf wurde er Mitglied des National Youth Orchestra of Scotland. Er studierte am Royal Northern College of Music und der Universität Manchester. 1997 erhielt er ein Stipendium für weitere Dirigierstudien mit Edward Warren und Timothy Reynish. Nach zahlreichen Auszeichnungen debütierte er im Oktober 1999 mit dem Royal Philharmonic Orchestra. In Großbritannien tritt Garry Walker regelmäßig mit bekannten Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra oder der London Sinfonietta auf, außerdem ist er seit 2002 regelmäßiger Gast beim Edinburgh Festival. 2004 folgten die Debüts mit den Göteborger Sinfonikern und dem Orchestre Philahrmonique de Luxembourg. In Deutschland dirigierte Garry Walker die Junge Deutsche Philharmonie, die Bochumer Sinfoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die NDR Radiophilharmonie Hannover. Zurzeit ist er erster Gastdirigent beim Royal Scottish National Orchestra und ständiger Gast beim Royal Philharmonic Orchestra sowie Chefdirigent des Ensemble Paragon.
Martin Weller Trompete

Martin Weller stammt aus Königslutter und studierte zunächst Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Göttingen. Als Autodidakt auf der Trompete wechselte er zum Instrumentalstudium an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg. Seine Lehrer waren Peter Kallensee und Alfons Krause. 1983 wurde er Erster Solotrompeter des Staatsorchesters Braunschweig. Er ist Mitglied mehrerer Kammerensembles und wirkte bei zahlreichen CD-Einspielungen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen im In- und Ausland mit. Bei solistischen Auftritten standen neben barocken und klassischen Werken auch häufig Stücke zeitgenössischer Komponisten auf dem Programm. Im Jahr 2001 hat er ein Trompetenkonzert von Siegfried Matthus uraufgeführt. Seit 1998 ist Martin Weller auch Orchestermanager des Staatsorchesters Braunschweig. Neben seiner Tätigkeit als Musiker arbeitet er auch als Bildender Künstler und ist Mitglied der Künstler- und Architektengruppe 5elf in Hannover. An der TU Braunschweig und an der Universität Hannover hat er Lehraufträge für Instrumentalpädagogik und Kunstästhetik.
Maria Riccarda Wesseling Mezzosopran
www.mariariccardawesseling.com
Henning Wiegraebe www.henning-wiegraebe.de
Gerrit Zitterbart www.gerrit-zitterbart.de/