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Der Wächter auf der Zinne
Michael Praetorius (1571-1621)
& Samuel Scheidt (1587-1654)
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Instrumentalmusik des 16. und 17. Jahrhunderts
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Jan Wellem
Sacred music from the era of Wilhelm
von der Pfalz-Neuburg (1658-1716)
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Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Les Paladins -
Comédie lyrique en trois actes
3. Untertitel
Chor der Deutschen Oper am Rhein
Gerhard Michalski · Choreinstudierung
Neue Düsseldorfer Hofmusik
Konrad Junghänel · Dirigent
Medium Bild
CD
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COV Nr.
COV 21013

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Info
Libretto: Jean Francois Duplat de Monticourt

Argie: Anna Virovlansky
Nérine: Iulia Elena Surdu
Orcan: Laimonas Pautienius
Atis/Démon: Andres J. Dahlin
Anselme: Adrian Sampetrean
Manto, Fée/Paladin: Thomas Michael Allen
                          

LIVE RECORDING

Mit seiner späten Oper Les Paladins (uraufgeführt 1760) schuf Jean-Philippe Rameau (1683-1764) trotz seines hohen Alters einen neuartigen Typus der musikalischen Komödie, mit dem er eine Synthese verschiedenster französischer Musiktheaterformen anstrebte. Ob Comédie-ballet oder Tragédie lyrique, italienische Opera buffa oder französische Pastorale, ob aufgeklärte Sittenkomödie oder freche Parodie: Rameau, der Virtuose des französischen Musiktheaters im 18. Jahrhundert, dekliniert sie im Spiel dieser Comédie lyrique alle durch. In Les Paladins verbinden sich so Märchen und Farce, Erotik und Moral, Ernstes und Witziges, Reales und Phantastisches mit der Prägnanz und überbordenden Fülle seiner musikalischen Sprache. Trotz anfänglicher Ablehnung wurde Rameau spätestens seit dem großen französischen Opernstreit Anfang der 1750er Jahre von den französischen Traditionalisten vereinnahmt. Er bezog im sogenannten Buffonistenstreit allerdings nicht explizit Stellung, sondern setzte sich mit Les Paladins bewusst zwischen alle Stühle. Er ließ sich von der italienischen Musik inspirieren, ohne die wichtigen Parameter der französischen Oper zu vernachlässigen. Rameaus Meisterwerk erfreut sich zwar schon seit längerem des uneingeschränkten Wohlwollens der Musikwissenschaftler und einschlägiger Experten, der gewöhnliche Musikliebhaber konnte aber hierzulande immer nur Ausschnitte dieser ausgesprochen reizvollen Comédie lyrique hören. Nachdem Konrad Junghänel zusammen mit dem Ensemble Neue Düsseldorfer Hofmusik kürzlich an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf auch die Bühnentauglichkeit für die Gegenwart bewiesen hat, können wir uns jetzt von den musikalischen Qualitäten des späten Rameau überzeugen und begeistern lassen.
„...Und auch das Sängerensemble ist für alle Barock-Gourmets ein Ohrenschmaus."
(Guido Fischer in: RONDO 16.10.2010)

„Die Neue Düsseldorfer Hofmusik unter Konrad Junghänel musiziert diese vieldeutige Farce ausdrucksvoll, präzise und stilsicher und die internationale Besetzung ist durchweg erfreulich."
(Georg Henkel in: musikansich.de 12/2010)

„ein rundum empfehlenswerter Auftakt zur Wiedergewinnung von Rameaus Werken..., von denen man hoffentlich noch mehr hören wird.“
(Frederik Wittenberg in: Klassik.com 27.12.2010)

(2CDs in slipcase) Booklet dt / en / fr

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Titel Liste

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